Richtig düngen: Der Schlüssel zu einer reichen Ernte ohne gelbe Blätter
Gurken sind sehr nährstoffbedürftige Pflanzen. Sie haben ein flaches Wurzelsystem, produzieren aber gleichzeitig eine große Menge an Blättern und Früchten, was bedeutet, dass sie viele Nährstoffe verbrauchen. Bei Nährstoffmangel zeigen sie sich durch gelbe Blätter und Wachstumsstillstand.
Um dies zu vermeiden, sollten Sie die Düngung in Phasen unterteilen, je nachdem, was die Pflanze gerade benötigt.
Gelbe Blätter: Wie erkennt man die Warnzeichen?
Bevor Sie zum Dünger greifen, achten Sie auf die Anzeichen der Gelbfärbung der Blätter:
Ältere, untere Blätter verfärben sich gelb (an den Rändern und zwischen den Blattadern): Typischer Stickstoff- (N) oder Magnesiummangel (Mg). Die Pflanze zieht Nährstoffe in neue Triebe, die alten sterben ab.
Junge, obere Blätter verfärben sich gelb: Dies kann auf Eisen- oder Spurenelementmangel hindeuten, oft verursacht durch einen zu niedrigen pH-Wert des Bodens oder Staunässe (die Wurzeln können nicht richtig funktionieren).
Gelbe Flecken (Mosaikflecken) oder Schimmel: Vorsicht, dies ist kein Anzeichen von Nährstoffmangel, sondern eine Krankheit (z. B. Gurkenschimmel). Dünger allein hilft hier nicht; eine Krankheitsbekämpfung ist notwendig.
Schritt-für-Schritt-Düngeplan
- Phase: Anwachsen der Grünmasse (von der Pflanzung bis zur Blüte)
In dieser Phase bildet die Gurke einen kräftigen Stängel und Blätter. Sie benötigt hauptsächlich Stickstoff.
Was düngen: Düngter Hühnermist (aus dem Hühnerstall) oder Kuhmist, der in den Boden eingearbeitet wird, ist ideal. Bei gekauften Düngemitteln sollten Sie solche mit einem höheren Stickstoffgehalt wählen (z. B. Kristalon Start).
Häufigkeit: Alle 7–10 Tage.
- Phase: Blüte und Fruchtansatz (Hauptsaison)
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz