Wie man Gurken richtig düngt, um gelbe Blätter zu vermeiden und eine reiche Ernte die ganze Saison über zu erzielen…

  1. Phase: Blüte und Fruchtansatz (Hauptsaison)
    Sobald die ersten Blüten erscheinen, sollten Sie die Stickstoffdüngung einstellen. Zu viel Stickstoff in diesem Stadium führt zu riesigen Blättern, aber keiner Gurkenbildung. Die Pflanze benötigt nun Kalium (K) für die Fruchtentwicklung und Phosphor (P) für ein kräftiges Wurzelwachstum.

Dünger: Kristalon Obst- und Blumendünger, organischer Dünger für Fruchtgemüse oder selbstgemachter Beinwell-Aufguss (Beinwell ist reich an Kalium).
Häufigkeit: Einmal wöchentlich beim Gießen.
Hausmittel gegen Vergilbung:
Holzasche (Kalium- und Kalziumquelle): Streuen Sie eine Handvoll Asche um den Stängel und arbeiten Sie sie leicht in die Erde ein oder gießen Sie sie mit Wasser und lassen Sie sie einweichen. Sie hilft gegen Vergilbung aufgrund von Kaliummangel und reduziert den Säuregehalt des Bodens.
Bittersalz: Vergilben die Blätter zwischen den Blattadern, fehlt ihnen Magnesium. Lösen Sie 1 Esslöffel Bittersalz in 5 Litern Wasser auf und besprühen Sie die Blätter direkt (Blattdüngung wirkt am schnellsten). Innerhalb einer Stunde nach der Anwendung sollte es weder regnen noch der prallen Sonne ausgesetzt sein.

Goldene Regeln für Bewässerung und Düngung
Düngen Sie niemals auf trockenem Boden: Gießen Sie die Gurken immer zuerst mit klarem Wasser und geben Sie erst dann Flüssigdünger hinzu. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Wurzeln verbrennen.
Warmes Wasser ist wichtig: Gurken vertragen den Schock von kaltem Brunnenwasser nicht. Verwenden Sie abgestandenes, sonnenwarmes Wasser.
Mulchen: Bedecken Sie den Boden um die Gurken mit geschnittenem Gras oder Stroh. Dies hält die Feuchtigkeit und eine gleichmäßige Temperatur, und das Gras gibt beim Verrotten eine sanfte Dosis Stickstoff ab.
Züchten Sie Ihre Gurken im Gewächshaus oder im Freiland im Blumenbeet? Die Belüftung und Bewässerung unterscheiden sich je nach Standort.