Die Wechselwirkung zwischen Schlaf und Blutdruck
Schlaf und Herz-Kreislauf-Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Schlafstörungen werden nicht nur durch Bluthochdruck verursacht, sondern können auch zu dessen Entstehung und Verschlimmerung beitragen:
→ Bluthochdruck stört den Schlaf: Erhöhter Blutdruck kann nächtliches Aufwachen, Angstzustände und Erkrankungen wie Schlafapnoe verursachen – ein Teufelskreis aus schlechtem Schlaf.
→ Schlafmangel erhöht den Blutdruck: Chronischer Schlafmangel aktiviert Stresshormone, die mit der Zeit die Blutgefäße verengen und den Blutdruck erhöhen.
Studien belegen diesen Zusammenhang:
• Eine chinesische Studie ergab, dass Schlafstörungen oft ein frühes Anzeichen für die Entwicklung von Bluthochdruck sind.
• Eine kubanische Studie mit 206 Bluthochdruckpatienten zeigte, dass 81 % unter Schlafstörungen litten – am häufigsten unter Schlaflosigkeit und Schnarchen (beides betraf 57,7 % der Teilnehmer).
Dies ist nicht nur eine Korrelation. Der Blutdruck sinkt im Tiefschlaf auf natürliche Weise – ein Phänomen, das als „nächtlicher Blutdruckabfall“ bezeichnet wird. Wird der Schlaf gestört, kann diese Erholungsphase ausbleiben, was das Herz-Kreislauf-System zusätzlich belastet.
Schlaftabletten: Vorteile und wichtige Hinweise