Kartoffeln gehören in vielen Haushalten zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Sie sind vielseitig einsetzbar, lecker und lange haltbar. Doch wenn sie zu lange gelagert werden, beginnen sie oft zu keimen. Dann stellt sich die Frage: Kann man solche Kartoffeln nach dem Entfernen der Keime noch bedenkenlos essen?
Viele Menschen haben bereits gekeimte Kartoffeln verzehrt, ohne gesundheitliche Probleme zu bekommen. Dennoch ist es wichtig zu verstehen, welche Risiken bestehen und wann Vorsicht geboten ist.
1. Was passiert, wenn Kartoffeln keimen?
Wenn Kartoffeln anfangen zu keimen, bereiten sie sich darauf vor, neue Pflanzen zu bilden. Die sogenannten „Augen“ entwickeln kleine Triebe, die aus der Kartoffel herauswachsen.
Während dieses Prozesses werden die gespeicherten Stärkevorräte in Zucker umgewandelt, um das Wachstum zu unterstützen. Dadurch können Geschmack und Konsistenz der Kartoffel beeinträchtigt werden. Gleichzeitig steigt die Konzentration bestimmter natürlicher Schutzstoffe, die in größeren Mengen problematisch sein können.
2. Solanin: Das natürliche Gift in Kartoffeln
Kartoffeln enthalten von Natur aus sogenannte Glykoalkaloide, darunter Solanin und Chaconin. Diese Stoffe schützen die Pflanze vor Schädlingen und Krankheiten.
Normalerweise sind die Mengen sehr gering. Wenn Kartoffeln jedoch keimen, grün werden oder Licht ausgesetzt sind, kann der Gehalt dieser Stoffe deutlich ansteigen.
Ein übermäßiger Verzehr kann Beschwerden verursachen wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- In seltenen Fällen neurologische Symptome wie Verwirrtheit oder Halluzinationen
3. Sind gekeimte Kartoffeln immer ungenießbar?
Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.