Ein Kardiologe warnt: Diese 5 Medikamente erhöhen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall bei älteren Menschen.
Stellen Sie sich vor, Sie erfahren, dass die Medikamente, die Sie täglich gewissenhaft einnehmen, um Ihre Gesundheit zu schützen, Ihr Herz in Wirklichkeit immer noch und leise zerstören. Margaret, 64, starb genau 18 Minuten nach der Einnahme ihrer Herztabletten an einem Dienstagmorgen. Sie erlitten weder einen Herzinfarkt noch einen typischen Schlaganfall. Sie brachen zusammen, Opfer eines plötzlichen Herzstillstands, verursacht durch den Medikamentencocktail, den ihr Kardiologe ihr verschrieben hatte. Die Autopsie ergab, dass ihr Herz durch die über drei Jahre aufgenommenen Chemikalien vergiftet worden war.
Margaret ist kein Einzelfall. Ab 60 Jahren können Leber und Nieren synthetische Giftstoffe nicht effektiver verarbeiten. Scheinbar harmlos, von den Gesundheitsbehörden zugelassene und täglich verschriebene Medikamente können dann zu wahren Herz-Kreislauf-Schädlingen werden. Sie erzeugen eine Abhängigkeit und zerstören still und leise das Organ, das sie eigentlich schützen sollen. Hier sind die fünf gefährlichsten Medikamente für das Herz älterer Erwachsener, ihre oft übersehenen Wirkungsmechanismen und natürlichen Alternativen, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen können.
1. Statine: Eine Bedrohung für die Herzleistung
Statine (Atorvastatin, Simvastatin, Rosuvastatin) werden häufig zur Cholesterinsenkung verschrieben. Sie können jedoch den Herzmuskel schädigen und eine Statin-induzierte Myopathie verursachen, die bis zu einer lebensbedrohlichen Rhabdomyolyse (massive Muskelzerstörung) fortschreiten kann.
Ihr Wirkmechanismus ist verheerend: Statine blockieren gleichzeitig das Enzym HMG-CoA-Reduktase in der Leber, um den Cholesterinspiegel zu senken, und hemmen die Produktion von Coenzym Q10. Dieser Stoff ist ein wesentlicher Energielieferant für die Kontraktion der Herzmuskelzellen. Unabhängige Studien zeigen, dass Statine den Coenzym-Q10-Spiegel innerhalb von nur 30 Tagen um 40 % senken und so zu fortschreitender Herzinsuffizienz führen. Darüber hinaus zwingen sie den Körper, auf körpereigenes Muskelgewebe zurückzugreifen, um die für lebenswichtige Funktionen notwendigen Bausteine zu gewinnen, und erhöhen bei postmenopausalen Frauen das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, um 48 %.
Wie Sie sich schützen können (ohne plötzlichen Stopp):
- Um schwere Arterienentzündungen zu vermeiden, sollten Sie niemals ohne ärztlichen Rat abrupt anhalten.
- Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit hochwertigem Coenzym Q10 (100 bis 200 mg pro Tag).
- Bei Krämpfen und Herzrhythmusstörungen zusätzlich chelatisiertes Magnesium (400 mg pro Tag) einnehmen.
- Ernähren Sie sich reich an gesunden Fetten (natives Olivenöl extra, Avocado, Wildfisch).
2. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): Eine Gefahr beim rezeptfreien Verkauf
NSAIDs (Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen) werden häufig wie Bonbons gegen Gelenkschmerzen oder Kopfschmerzen eingesetzt und gelten als harmlos, da sie rezeptfrei erhältlich sind. Studien, die bisher nicht veröffentlicht wurden, zeigen jedoch, dass bereits sieben Tage Ibuprofen-Einnahme bei Menschen über 65 Jahren das Herzinfarktrisiko um 78 % erhöhen können.
NSAR hemmt die Produktion von Prostaglandinen, Substanzen, die Entzündungen regulieren, aber auch die Innenwände der Herzkranzgefäße schützen und den Salz- und Wasserhaushalt in den Nieren regulieren. Durch diese Hemmung werden die Arterien anfälliger für Entzündungen und die Bildung von Blutgerinnseln. Gleichzeitig scheiden die Nieren vermehrt Natrium und Wasser aus, was zu einem plötzlichen Blutdruckanstieg führt. In Kombination mit blutdrucksenkenden Medikamenten oder Diuretika kann NSAR eine lebensbedrohliche Nierenüberlastung verursachen. Sie sind außerdem für schwere, oft unbemerkte Magen-Darm-Blutungen verantwortlich, die in den USA jährlich über 16.500 Todesfälle zur Folge haben.
Natürliche Alternativen:
- Hoch bioverfügbares Curcumin (500 mg zweimal täglich mit Piperin).
- Hochwertiges Wildfischöl (2 bis 3 Gramm EPA/DHA pro Tag).
- Physikalische Therapien (Eis, Wärme, Massage, Akupunktur).
- Bei gelegentlichen akuten Schmerzen ist niedrig dosiertes Paracetamol für das Herz ungleich sicherer.
3. Protonenpumpenhemmer (PPI): die stillen Nährstoffzerstörer
Protonenpumpenhemmer (PPI) (Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol) werden von 68 % der über 60-Jährigen gegen Sodbrennen eingenommen. Ihre Langzeitanwendung erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt bei älteren Menschen um 70 %.
Durch die Blockierung der Magensäureproduktion verhindern Protonenpumpenhemmer (PPI) die Aufnahme lebenswichtiger Nährstoffe wie Magnesium, Vitamin B12, Eisen, Kalzium und Vitamin D. Eine Einnahme über mehr als ein Jahr kann den Magnesiumspiegel um bis zu 60 % senken und lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen. Vitamin-B12-Mangel führt zu Kardiomyopathie und erhöht den Homocysteinspiegel um 40 %. Homocystein ist eine toxische Aminosäure, die die Herzkranzgefäße direkt schädigt. Noch schlimmer ist, dass PPI die Wirkung von Clopidogrel (Plavix), einem wichtigen Blutverdünner, aufhebt und Patienten dadurch anfällig für Blutgerinnsel macht.