Der gefährliche Fehler beim Auftauen von Hühnerfleisch, den viele immer noch machen

Nicht jedes Lebensmittel reagiert gleich empfindlich.

Geflügel gilt als besonders kritisch.

Warum?

Weil rohes Hühnerfleisch häufiger mit Bakterien belastet sein kann als viele andere Produkte.

Zusätzlich spielt Feuchtigkeit eine Rolle.

Rohes Hähnchen bietet:

  • Eiweiß
  • Feuchtigkeit
  • organisches Material
  • günstige Bedingungen für Keime

In Kombination mit Wärme entsteht ein ideales Umfeld für Bakterienwachstum.

Warum selbst Kochen nicht jedes Risiko aufhebt

Viele denken:

„Ich gare es später doch sowieso.“

Das klingt logisch.

Aber die Situation ist komplizierter.

Ja, ausreichendes Erhitzen reduziert viele Keime.

Doch unsachgemäße Handhabung kann trotzdem Risiken schaffen.

Zum Beispiel:

  • Kreuzkontamination in der Küche
  • Bakterien auf Arbeitsflächen
  • kontaminierte Hände
  • Spritzer auf Küchenutensilien
  • ungleichmäßiges Auftauen

Wenn Teile des Fleisches bereits warm werden, während andere noch gefroren sind, kann später auch das gleichmäßige Garen schwieriger werden.

Sichere Methode 1: Auftauen im Kühlschrank

Dies gilt allgemein als die sicherste Methode.

Warum?

Weil die Temperatur konstant kühl bleibt.

Dadurch taut das Fleisch langsam und kontrolliert auf.

Das reduziert das Risiko von Bakterienwachstum erheblich.

So geht’s:

  1. Das gefrorene Hähnchen in eine Schüssel oder einen Behälter legen.

Warum?

Damit austretender Fleischsaft keine anderen Lebensmittel verunreinigt.

  1. Auf die unterste Kühlschrankebene stellen.
  2. Geduldig warten.

Typische Zeiten:

Hähnchenbrust oder kleinere Stücke
→ etwa 12 bis 24 Stunden

Größere Mengen
→ länger

Diese Methode braucht Planung.

Ist aber die sicherste.

Sichere Methode 2: Kaltwassermethode

 

Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.