Siebzehn verpasste Anrufe… Von meiner verlorenen Tochter

Siebzehn verpasste Anrufe… Von meiner verlorenen Tochter


Ich wachte um 3 Uhr morgens durch die Vibration meines Handys auf. Siebzehn verpasste Anrufe von meiner Tochter. Und eine Nachricht, die mir einen Schock versetzte: „Papa, hilf mir! Komm schnell!!“

Ich sprang innerhalb von Sekunden aus dem Bett. Ich zog mir nicht einmal ordentliche Schuhe an – ich schnappte mir einfach meine Schlüssel und raste wie eine Wahnsinnige durch die menschenleeren Straßen. Mein Herz hämmerte mir die ganze Zeit bis zum Hals. Tausend schreckliche Szenarien schossen mir durch den Kopf, während ich zu ihrem Haus raste.

Als ich durch die Tür stürmte, blickten meine Tochter und ihr Verlobter verwirrt vom Sofa auf.

‘Papa? Was machst du denn um diese Uhrzeit hier?’, fragte sie.

‘Du hast mir eine Nachricht geschickt! Du hast mich angerufen!’, sagte ich und hielt mit zitternden Händen mein Handy hoch.

Sie runzelte die Stirn. „Nein, das habe ich nicht getan.“
Doch als ich ihr die Nachricht zeigte, wurde sie kreidebleich. Kaum hörbar flüsterte sie: „Papa … das ist Helens Telefonnummer.“

Für einen kurzen Moment verschwamm alles um mich herum. Helen. Meine jüngste Tochter. Die, die ich letztes Jahr bei einem Autounfall verloren habe. Sie war erst neunzehn. Mein liebes Mädchen mit dem fröhlichsten Lachen.

Die Augen meiner Tochter trafen meine, und wir standen beide wie angewurzelt da – fassungslos, voller Trauer. Ich spürte, wie die alte Wunde wieder aufbrach, roh und scharf.

Ich ging kurz nach draußen, um Luft zu holen, aber bevor ich mich richtig sammeln konnte, kam eine weitere Nachricht an. Diesmal war ich wie angewurzelt.

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