Der Blick voraus – wann endet die Glut?

Viele hoffen auf eine rasche Abkühlung, doch Hoch „Xenia“ blockiert kühle Atlantikluft weiterhin. Erst ab Dienstag, 30. Juni, könnte eine schwache Kaltfront von Frankreich her vordringen und die feuchte Warmluft verdrängen. Selbst dann rechnen Meteorolog:innen nicht mit einem abrupten Temperatursturz, sondern eher mit Gewitterschüben, die regional nur kurzzeitig Erleichterung bringen.
Bleibt Hoch „Xenia“ standhaft, rollt die Hitze direkt in den Juli – und damit in die Geschichtsbücher. Der leitende DWD-Meteorologe fasst es so zusammen: „Sollte die Blockade bis Monatswechsel halten, erleben wir nicht nur die heißesten, sondern auch die längsten Hitztage, die Deutschland je gesehen hat.“ Ob das Schreckensszenario Realität wird, entscheidet sich in den nächsten 72 Stunden – bis dahin gilt: Viel trinken, direkte Sonne meiden und Wetterwarnungen ernst nehmen!