Manche Menschen nutzen Honig und Zimt als Teil einer ausgewogenen Ernährung.
Es gibt jedoch keine belastbaren wissenschaftlichen Beweise dafür, dass diese Kombination allein zu einer erheblichen Gewichtsabnahme führt. Nachhaltiger Gewichtsverlust beruht in erster Linie auf einer ausgewogenen Ernährung, Bewegung und langfristigen Lebensstiländerungen.
Zahnfleischgesundheit
Einige Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Honigsorten, insbesondere Manuka-Honig, die Mundgesundheit unterstützen können.
Untersuchungen zeigten unter anderem eine Verringerung von Zahnbelag und Zahnfleischbluten bei Menschen mit Zahnfleischentzündungen.
Wichtige Hinweise zu Honig und Zimt
Die Ernährungsberaterin Becky Bell (MS, RD) empfiehlt, Honig vor allem als Ersatz für raffinierten Zucker zu verwenden.
Dabei sollte beachtet werden:
- Honig enthält weiterhin viel Zucker und sollte in Maßen konsumiert werden.
- Ungefilterter Honig enthält meist mehr natürliche Bestandteile als stark verarbeitete Produkte.
Vorsicht bei Zimt
Zimt enthält einen natürlichen Stoff namens Cumarin.
Besonders hoher Cumaringehalt findet sich in:
- Cassia-Zimt
Deutlich weniger Cumarin enthält:
- Ceylon-Zimt (auch „echter Zimt“ genannt)
Hohe Mengen Cumarin können bei regelmäßigem Verzehr gesundheitsschädlich sein. Deshalb wird häufig empfohlen, bevorzugt Ceylon-Zimt zu verwenden.
Als allgemeine Orientierung gilt:
- Cassia-Zimt nur in moderaten Mengen konsumieren.
- Ceylon-Zimt kann in etwas größeren Mengen verwendet werden.
Fazit
Honig und Zimt sind beliebte natürliche Lebensmittel mit interessanten Eigenschaften und einer langen Tradition in der Volksmedizin. Einige ihrer Wirkungen werden durch wissenschaftliche Studien unterstützt, viele andere Behauptungen sind jedoch nicht ausreichend belegt.
Sie können Teil einer gesunden Ernährung sein, sollten aber nicht als Ersatz für medizinische Behandlungen oder ärztlichen Rat betrachtet werden.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen wenden Sie sich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
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