Nach diesem Tipp werden Sie nie wieder alte Orchideen wegwerfen.

3. Der Wurzel-Check (Die Farb-Ampel)

Die Wurzeln verraten Ihnen genau, was die Orchidee braucht:

  • Grüne Wurzeln: Die Pflanze ist satt und hat genug Feuchtigkeit. Nicht gießen!
  • Silbergraue Wurzeln: Die Orchidee ist durstig. Zeit für das Tauchbad.
  • Braune, matschige Wurzeln: Diese sind verfault. Schneiden Sie sie vorsichtig mit einer sauberen Schere weg und topfen Sie die Orchidee in frisches Orchideensubstrat (niemals normale Blumenerde!) um.

4. Der Temperatur-Schock-Trick (Wenn sie nicht blühen will)

Gezüchtete Orchideen brauchen manchmal einen Weckruf, um neue Knospen zu bilden. Wenn Ihre Orchidee zwar gesunde grüne Blätter hat, aber seit Monaten nicht blüht, stellen Sie sie für ca. 4 bis 6 Wochen an einen kühleren Ort (ca. 15–16 °C), zum Beispiel in ein kühleres Schlafzimmer oder Treppenhaus. Der Temperaturunterschied simuliert den Wechsel der Jahreszeiten und regt die Hormonbildung für neue Blüten an.

Bonus-Tipp: Orchideen lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besprühen Sie die Blätter und die Luftwurzeln (aber nicht die Blüten!) ab und zu mit einer feinen Sprühflasche.